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Trekkingtour zum Tag der Deutschen Einheit

Ich wollte dieses Jahr noch meinen warmen Schlafsack ausprobieren, den ich mir für die Herbst-Tour gekauft hatte, aber dann doch nicht gebraucht habe, weil die Wettervorhersage warmes Wetter prognostiziert hat. Außerdem wollte ich unbedingt mal einen Trekkingplatz in Deutschland probieren. Im Sommer sind die zumindest kurzfristig ausgebucht, warum also nicht mal im Herbst?

Wild zelten ist in Deutschland bis auf einige Ausnahmen verboten, allerdings entstehen in den letzten Jahren zunehmend Trekkingplätze, die einem legal ein Naturerlebnis abseits von mit Wohnmobilen überlaufenen Campingplätzen ermöglichen. Corona hat der Entwicklung sicherlich einen gewissen Schub verleiht. Kostenlos sind sie allerdings nicht, teilweise zahlt man sogar mehr wie auf Campingplätzen – ich habe aber sogar ein gewisses Verständnis dafür, da die meisten Campingplätze die paar Zelte sicherlich mehr oder weniger quersubventionieren mit teureren Stellplatzgebühren für Wohnmobile.

Die Infrastruktur auf den Trekkingplätzen ist zumeist relativ ähnlich: es gibt neben den Stellen, wo man sein Zelt aufbauen darf, eine Naturtoilette („ Plumpsklo“), oft eine Feuerstelle, teilweise Mülleimer und Brauchwasser. Manchmal gibt es auch eine Getränkebox (wo man einfach Geld in eine Kasse legt). Was es nicht gibt: eine Wasserleitung. Trinkwasser zum Kochen muss man also selbst mitbringen wenn kein sauberer Bach, See oder eine Quelle in der Nähe ist.

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