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Einmal durch die Schweiz – #FerriviaHelvetia

Meine Sommerurlaube hatte ich ja auf dem Fahrrad verbracht. Sie waren alle sehr schön. Allerdings wollte ich jetzt auch im Winter mal was unternehmen, und nachdem ich mich auch für das Thema Eisenbahn interessiere, zog es mich in das Eldorado von Gebirgsbahnen: In die schöne Schweiz. Ich nahm mir dafür die Woche nach Dreikönig frei, nur vier Urlaubstage für eine ganze Woche sind vielversprechend. Außerdem konnte ich dann Weihnachten und Silvester bei der Familie verbringen.

Meine erste (und einzige) Gebirgsfahrt durch die Schweiz war damals die Heimreise von Mailand über einen »kleinen« Umweg über die Bernia-Route, inspriert vom Blogartikel Von Zürich nach Mailand mit der Albula und Bernina Bahn [rail.cc]. Nun wollte ich also diese Strecke größtenteils nochmal fahren, und zwar im Winter bei Schnee. Und viele mehr!

Ich besorgte mir ein Interrail-Ticket (5 Tage in einem Monat) für 198 € im DB Reisezentrum. Inbesondere wollte ich die Strecken der Rhätischen Bahn erkunden, aber auch einen Teil der Gotthard-Route, den Lötschberg, einen Schwenk durch Italien mit der Centovalli-Bahn – wenn man schonmal mit einem One-Country-Pass ein anderes Land bereisen darf, aber seht selbst.

Was bei dieser Reise neu war, ich habe währenddessen unter dem Hashtag #FerriviaHelvetia getwittert. Dadurch hat sich es auch ergeben, dass mich der @K1ngdaKa88 virtuell begleitet hat und mich auch einige Tipps als Kenner des schweizer Eisenbahnverkehrs gegeben hat. Eine weitere Inspirationsquelle war der Twitterer @calandamountain, ein Lokfürher der Rhätischen Bahn, der jeden Tag ein Foto von den schönen Strecken in die Timeline stellt. Mit ein Grund warum ich fast das ganze Netz der RhB abgefahren habe, inbesondere auch den Abstecher nach Scuol-Tarasp ins Unterengadin.

Übernachtet habe ich in Jugendherbergen sowie günstigen Unterkünften. Rein von den Übernachtungspreisen hat sich das Ganze dann auch finanziell im Rahmen gehalten, problematisch ist eher die Verpflegung.

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Abschiedsfahrt auf der Vogelfluglinie

Vorwort

Die Vogelfluglinie ist die direkte Bahn- und Straßenverbindung zwischen den Großräumen Kopenhagen und Hamburg, die über die Inseln Fehmarn, Lolland, Falster und Seeland verläuft und nur zwischen Puttgarden und Rødbyhavn eine 19 km lange Fährverbindung über den Fehmarnbelt einbezieht. (Wikipedia)

Konkret geht es um die Eisenbahnverbindung, die Ende 2019 eingestellt wird. Da ich die noch nie gefahren bin, wollte ich sie wenigstens einmal nutzen bevor sie von der Landkarte verschwindet. Grund für die Einstellung ist der Bau des Fehmarnbelttunnels. Nach Kopenhangen geht es 2020 allerdings weiterhin per Zug über Jütland, sogar eine halbe Stunde schneller und elektrisch.

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Via Claudia Augusta in zwei Teilen – Teil 2

Vorgeschichte

Die Vorgeschichte ist der erste Teil, die Fahrt von Augsburg nach Bozen. Schon in Südtirol beschloss ich, dass ich die Fahrt nach Venedig fortsetzen würde. Am liebsten wäre ich natürlich gleich weitergefahren, allerdings musste ich die nächste Woche arbeiten. Anfang September habe ich dann wieder eine Woche Urlaub genommen und wollte in dieser Zeit von Bozen nach Venedig fahren.

Planung

Naheliegend wäre die Rückfahrt von Venedig nach Nürnberg über den direkten EuroCity von Venedig nach München über Verona und den Brenner gewesen. Es verkehren zwei Zugpaare, die allerdings beide zeitlich ungünstig sind wenn man von München weiterfährt (Ankunft München 20:25 bzw. 22:27); der erste geht zwar theoretisch noch, allerdings macht eine Abreise um 13:50 Uhr in Venedig wenig Sinn. Die nächste Option wäre dann gewesen, zuerst mit einem italienischen Regionalzug (in Italien gibt es Fahrradmitnahme ausschließlich in Regionalzügen) nach Verona zu fahren und dann bereits mit einem früheren EuroCity über den Brenner. Das brachte mich dann wiederum auf die streckentechnisch interessantere Idee, mit der Valsuganabahn den direkteren (aber langsameren) Weg von Venedig nach Trento zu nehmen, mit Umstieg in Bassano del Grappa . Die Route ist ähnlich zu der Via Claudia Augusta, allerdings im Tal. Wobei man sich an dieser Stelle natürlich fragt warum die Römer den umständlichen Weg über den Berg genommen haben wo es doch eine Talroute zu geben scheint: Es lag daran dass das Tal wegen Überschwemmungen teilweise unpassierbar war.

Zurück zur Planung der Rückfahrt: Irgendwann kam mir dann die Idee, nicht über den Brenner sondern über die Tauernroute über Villach zu fahren. Für Bozen – Venedig war eine Woche ohnehin etwas lang, so konnte ich noch ein Stückchen bis Udine anhängen. Außerdem gefallen mir Rundreisen ohnehin besser, auf der Karte schließt sich die Route (Eisenbahn und Fahrrad zusammen) erst in Rosenheim. Und schließlich finde ich die Tauernbahn ohnehin viel schöner als die Brennerroute. Auf die genaue Strecke und die Buchungsmodalitäten komme ich dann zum Schluss noch.

Damit war es also festgezurrt: Anreise nach Bozen, weiter entlang der Via Claudia nach Venedig, dann kurz an die Adria und zurück nach Udine. Von dort dann mit dem Zug wieder nach Nürnberg zurück.

Übersichtskarte ­– der blaue Teil wurde mit dem Rad zurückgelegt
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Via Claudia Augusta in zwei Teilen – Teil 1

Vorgeschichte

Nun habe ich dieses Jahr ja schonmal eine Radtour absolviert, den Drauradweg. Sollte es also nochmal eine Radtour sein? Oder was ganz anderes? Und nochmal in die Alpen?

Die Via Claudia Augusta ist eine Alpenüberquerung von Donauwörth nach Venedig. Eine andere Variante führt nach Verona bis zum Gardasee. Die Strecke geht durch das Voralpenland, an Füssen vorbei, über den Fernpass, durch das Inntal weiter über den Reschenpass vorbei am Reschensee in das Vinschgau bis ins Eisacktal nach Bozen.

Das erste mal gelesen von der habe ich zufällig in Imst auf einem Schild in der Nähe des Bahnhofs. Außerdem war ich dort ein paar Tage wandern und habe in einer Jugendherberge übernachtet wo ich ein paar Radler getroffen habe, die eben diese Tour absolviert haben. Damals hatte ich noch kein E-Bike und eine Alpenüberquerung war jenseits jeglicher Vorstellungskraft für mich. Ich habe die Jungs schlicht bewundert und beneidet, die das schaffen.

Jedenfalls hat mir ein Arbeitskollege dann die Tour vorgeschlagen, der selbst mal den Weg vor einigen Jahren gefahren ist. Als ich mich dann im Internet genauer über die Strecke informiert habe, bin ich zu dem Entschluss gekommen, dass ich es wage. Ging alles ziemlich spontan. Als Einstimmung habe ich mir noch das Buch Alpenradler als E-Buch. Ganz nett zu lesen, auch wenn der Autor was gegen E-Bikes hat. ;-)

Hier noch eine grobe Übersichtskarte:

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Drauradweg vor Pfingsten

Vorgeschichte

Warum eigentlich der Drauradweg? Und nicht Donau? Nun, ich hatte mir vor einiger Zeit ein Buch Radfernwege – Deutschland, Österreich, Schweiz gekauft. Wenn ich schon ein E-Bike habe dann wollte ich einen Weg fahren, der nicht ganz flach verläuft. Die Anreise und Heimreise mit dem Zug sollte auch in vernünftiger Zeit machbar sein.

Irgendwie gefiel mir dann der recht unbekannte Drauradweg. Slowenien mag ich eh gern, Südtirol auch. Der zugehörige Bikeline-Führer schlägt noch den Pustertalradweg als Option vor, was ich dann auch mache. Schließlich muss ich mit dem Zug ohnehin über Brixen fahren, ob ich dann das Pustertal mit dem Zug oder mit dem Fahrrad "mitnehme" ist auch egal. Dafür endet mein Weg in Maribor, obwohl es noch weiter ginge, einfach weil die Heimreise dann einfacher ist. Von Varaždin müsste ich erst nach Zagreb um dann über Wien nach Nürnberg zu fahren.

Wie bei jeder Radreise will die Anreise gut geplant sein. Wegen meinem wettertechnischen Reinfall an Ostern wollte ich dieses mal die Fahrkarten nicht Monate im Vorfeld kaufen. Preislich war es ohnehin egal, da ich eine Freifahrt hatte. Somit begab ich mich erst eine Woche vorher ins Reisezentrum Fürth, um die Fahrkarte einzutauschen. Sämtliche ICEs waren ausgebucht, aber der EuroCity in Wunsch-Zeitlage hatte noch was frei. Den Vorlauf musste ich somit im Regionalzug absolvieren. Damit konnte ich leben.

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Ostern am Gardasee 2019

Karfreitag – Anreise

Die Fahrradtaschen sind gepackt, es ist wunderschönes Wetter, nur ziemlich windig. Da mein Zug um 12 Uhr in Nürnberg abfährt, bin ich zum Bahnhof in Nürnberg mit dem Rad gefahren statt über Fürth wie geplant. Eine nette Einstimmung auf den Urlaub, außerdem werde ich am heutigen Tag noch genug sitzen. Bin nach einer Wegbeschreibung von Komoot quer über die Rothenburger Straße gefahren ­ der kürzeste Weg. Zwischen der evenordbank und dem Bahnhof habe ich mich etwas verfahren, war aber ganz interessant. Nun habe ich mal gesehen wo der neue GfK-Campus hinkommt, außerdem sind da viele interne Einrichtungen der Deutschen Bahn untergebracht.

Nun war ich also 20 Minuten zu früh am Hauptbahnhof, Essen war eingepackt. Die Zeit habe ich direkt am Bahnsteig gewartet, der ICE kam pünktlich, die Wagenreihung richtig, was den Einstieg mit dem Fahrrad sehr leicht gemacht hat. Der Platz für mein Rad war zwar trotz Reservierung und -anzeige belegt, aber ein anderer dafür frei. Die Fahrt nach München im ICE4 war ein Traum, keine Druckunterschiede im Tunnel, die Zeit mit Video gucken am Laptop vertrieben und wir waren pünktlich in München Hbf. Wunderschönes Wetter, Stau auf der A9 (allerdings in Gegenrichtung). Nun also zum EuroCity auf Gleis 13.

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Neue Wetterstation

Motivation

Nach fast 10 Jahren ging meine alte Wetterstation ­ eine ELV USB-WDE01 mit Kombisensor KS200 ­ kaputt. Eigentlich ging sie noch, allerdings hat die Windmessung nicht mehr funktioniert und ich wüsste nicht wie ich das hätte reparieren können. Insofern habe ich mich nach einem Ersatz umgesehen und wurde bei Pearl fündig. Eine FreeTec PX1117 sollte es werden.

Ich verwende ja eine Seagate Dockstar um die Daten zu speichern und ins Internet zu übertragen. Zum Einsatz kommt eine selbst geschriebene Software Vetero. Dies sollte auch so bleiben, ich bin einfach flexibler wie mit „fertigen“ WLAN-Stationen mit Cloud-Anbindung, die doch sehr von der Unterstützung des Herstellers abhängig sind. Mal davon abgesehen läuft mein WLAN nachts nicht und das soll auch so bleiben.

Insofern kam es mir durchaus gelegen, dass diese FreeTec-Station eine ganz normale USB-Anbindung hat.

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OpenType Features in Libreoffice

Ich bin zwar Softwareentwickler eher im systemnahen Bereich, allerdings interessiere ich mich schon immer so nebenbei für das Thema Schriften und Textsatz.

Neulich bin ich auf ein für mich neues Thema aufmerksam geworden: OpenType Features. OpenType ist ein faszinierendes Schriftformat:

  • endlich ein Format für alle Plattformen (Linux, Windows, Mac OS) ­ wobei TrueType ja auch schon seit langem auf allen Plattformen unterstützt wird
  • vollständige Unicode-Unterstützung
  • eine Datei, keine zusätzlichen Dateien mit Metadaten (wie Type1)
  • erweiterte Möglichkeiten beim Textsatz wie automatische Ligaturen und Zeichendesigns in Abhängigkeit vom Kontext ­ als Beispiel sei die bei Mac OS mitgelieferte Schrift Zapfino genannt
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Bildlauftasten im Terminal von Mac OS vernünftig verwenden

Ich hatte früher unter Mac OS immer iTerm verwendet, da mir einige Funktionen im mitgelieferten Terminal gefehlt haben. Mittlerweile ist es aber eher anders herum ­ iTerm bekommt immer mehr Funktionalität, am besten soll man sich noch Erweiterungen für die Shell installieren (wenn man viel auf anderen Rechnern per SSH arbeitet eher unpraktikabel) und Terminal hat ein paar Funktionen spendiert bekommen, so dass ich jetzt auf die mitgelieferte Variante gewechselt habe.

Allerdings gefällt man das Verhalten der Bildlauftasten nicht, da diese direkt scrollen ohne an die Shell weitergegeben zu werden. Ich persönlich habe meine ZSH so konfiguriert dass in den Befehlen geblättert wird, so wie in der SUSE-Standardkonfiguration der Bash seit jeher vorkonfiguriert. Zum Scrollen verwende ich dann die Umschalttaste und die Bildlauftasten. Letztlich arbeite ich viel unter Linux und will dass die Bildlauftasten sowie Pos1/Ende genauso funktionieren wie am PC.

Man  kann man hierfür die Tastaturbefehle anpassen. Dazu wählt man TerminalEinstellungenProfileTastatur  und fügt die in der Tabelle dargestellten Einträge hinzu. Zu beachten: Die Sequenz \033 erzeugt man über die Escape-Taste.

Taste Sondertasten Aktion
↖ Start Ohne Text senden: \033[H
↘ Ende Ohne Text senden: \033[F
⇞ Seite nach oben Ohne Text senden: \033[5~
⇟ Seite nach unten Ohne Text senden: \033[6~
⇞ Seite nach oben ⇧ Umschalttaste Seite nach unten
⇟ Seite nach unten ⇧ Umschalttaste Seite nach unten

Israel

Vorwort

Warum eigentlich Israel? Eigentlich kam mir die Idee in einem Gespräch mit einer Reisenden in der Montenegro-Tour auf meinem Balkan-Trip. Viele archäologische Stätten, viele Sehenswürdigkeiten, mildes Klima im Winter, europäische Kultur, klingt eigentlich gar nicht verkehrt.

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Mit der Bahn durch den Balkan im Herbst

Vorwort

Nach jahrelanger Lektüre des Auslandsteils von Drehscheibe Online (Eisenbahnforum) zog es mich magisch in den Balkan, vor allem Ex-Jugoslawien. Die Verbindungen sind schlecht, die Bahn marode, bestimmte Strecken gehen nur mit dem Bus. Dafür sind die Tickets unschlagbar günstig. Gerade das hat für mich den Reiz ausgemacht, diese Gegend per Zug zu erkunden.

Außerdem interessierte mich die Geschichte von Jugoslawien und der Jugoslawien-Kriege und der Zustand heute. Während Kroatien ja eine Standard-Reisedestination für viele Deutsche ist, kenne ich niemanden der mal nach Bosnien-Herzegowina gereist wäre. Das hat es für mich so spannend gemacht, und es hat sich gelohnt!

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Mit dem Zug an Ostern nach Sizilien

Einleitung

Ein paar Tage Resturlaub vom letzten Jahr waren noch übrig und mussten verplant werden. Ich bin kein Wintersportler und mag die kurzen Tage nicht, daher wollte ich die Tage soweit es geht in das Jahr reinschieben. Und das hieß: Bis Ende März die Woche nach Ostern.

Obwohl ich kein Flugfreund bin, ist Sizilien dann schon ein Ziel, bei dem auch ich an ein Flugzeug als ein geeignetes Mittel denke, um dorthin zu kommen. Trotzdem habe ich mich für die Bahn entschieden, einfach wegen des Erlebnisses der Zugreise: Nachtzug und Fährverladung.

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Dachfenstersteuerung für VELUX INTEGRA®

In einem Mehrfamilienhaus befindet sich im Treppenhaus ein unzugängliches Dachfenster, welches einen Motor mit Fernbedienung zum Öffnen und Schließen besitzt. Zwar schließt sich das Fenster automatisch bei Regen, jedoch wollte ich eine automatische Steuerung realisieren, die das Fenster zeitgesteuert Öffnet und schließt. Außerdem war die Idee, den bereits vorhandenen Windsensor meiner Wetterstation zu nutzen um auch bei Wind das Fenster zu schließen bzw. es erst gar nicht zu Öffnen.

Zwar bietet Velux selbst ein sog. VELUX INTEGRA Control Pad an (bei neueren Modellen werden wohl auch schon intelligentere Fernbedienungen mitgeliefert), allerdings schlägt sowas gleich mit knapp 200 Euro zu Buche, was mir doch etwas teuer erschien.

Leider gibt es im Internet kaum Informationen zum verwendeten Funkprotokoll bzw. Bauteile, mit denen man eigene Steuerungen integrieren kann. Zwar schreibt man groß, dass man einen Standard namens IO Homecontrol verwenden würde, tatsächlich handelt es sich aber um einen Zusammenschluss von mehr oder weniger unbekannten Herstellern (außer eben Velux), welche IO Homecontrol verwenden. Also letztlich ein proprietäres Protokoll. Auf Mikrocontroller.net hat jemand vergeblich versucht, das Ganze zu "knacken".

Somit war dann schließlich die Lösung, eine zweite Fernbedienung auf einer bekannten Auktionsplattform zu erstehen, diese zu zerlegen und dann damit das Fenster zu steuern. Eine solche Fernbedienung bekommt man für um die 15 €.

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Compiling vim with Ruby on Windows

My favorite text editor is Vim even on Microsoft Windows (which am I forced to use sometimes at work). I also like the Lusty plugin. This plugin is written in Ruby.

And that's the problem. Vim on Windows is compiled with dynamic Ruby support. Which means that Vim loads the Ruby library at runtime, if it's available. So Vim ships without Ruby and if you install it, it can use it. So the theory. In practice, that works well with other scripting languages like Python or Tcl. But Ruby seems to change its ABI very often. On Linux, everything is compiled by the distribution, so everything fits together.

At the result I was unable to find a suitable Ruby for the binary distribution of Vim. So I compiled my own Vim in MinGW. I tried Visual Studio, but that's much more complicated.

So here are the steps to compile Vim with proper Ruby support:

  1. Download and install MinGW with following packages:
    • mingw-base
    • developer-tools
    • msys-base
    • msys-gcc-c++
  2. Download and install Ruby. I'm using "2.0.0 p364 (x86)". The important thing is that it's the 32 bit version, not the 64 bit version.
  3. Download and install Mercurial.
  4. Add c:\mingw\bin to the %PATH%.
  5. Add c:\mingw\bin to the %PATH%.
  6. Now change into the vim directory you just cloned and execute in the src subdirectory
    the build commands
    c:\> make -f Make_ming.mak RUBY=c:\\ruby200 RUBY_VER=20 RUBY_VER_LONG=2.0.0 GUI=no
    c:\> make -f Make_ming.mak RUBY=c:\\ruby200 RUBY_VER=20 RUBY_VER_LONG=2.0.0
    This will produce a vim.exe and gvim.exe.
  7. Now just copy the executables in the already installed program files directory of vim and enjoy your vim with Ruby support!

Use an Apple keyboard on Linux

I have to admit that I use a Mac at home as my primary workstation. I also like the Apple keyboard (the one with a cable). That keyboard is hard-wired for Macs, which means that on a PC
  • one cannot use the function keys without pressing fn
  • the tilde (in the English/International layout) is not left of the 1 key but right of the left Shift key
  • Alt and Windows are swapped (if you type blindly and ignore the labels).
The good news is that Linux comes with a hid_apple kernel driver which can “fix” all that issues. By default, that driver doesn't change the behavior, you have to set some kernel parameters. On recent Linux distributions, all you have to do is to create a file /etc/modprobe.d/hid-apple.conf with following contents:
options hid_apple fnmode=2 iso_layout=0 swap_opt_cmd=1
I the driver is loaded in initramfs (e.g. you have an encrypted root partition, so you need to enter your password in the early boot phase), then you have to re-create the initramfs, e.g. by mkinitcpio -p linux on Arch Linux.